Bildnachweis: © BahamaSonderlösungen:
wenn der Katalog aufhört
Dreieckige Fenster, Rundbögen, freie Flächen ohne Wand, denkmalgeschützte Fassaden oder ein Wintergartendach, für das es kein Standardmaß gibt. Genau das sind die Fälle, in denen aus Sonnensegel, Sonderkonstruktion und Handwerk eine Lösung wird.
Kurz erklärt
Sonderlösungen im Sonnenschutz
Wenn Maß, Form oder Befestigung nicht passen
Die meisten Anfragen lassen sich mit einem Serienprodukt lösen. Bleiben die, bei denen etwas nicht passt: die Form des Fensters, die Größe der Fläche, der fehlende Befestigungspunkt oder eine Auflage aus dem Denkmalschutz. Dafür gibt es keinen Katalogartikel — dafür gibt es Aufmaß, Zeichnung und Fertigung nach Maß.
Am häufigsten sind drei Fälle: das Sonnensegel für Flächen, an denen keine durchgehende Konstruktion möglich oder gewünscht ist. Die Sonderform, bei der ein Serienprodukt auf ein Dreieck, einen Rundbogen oder eine Schräge angepasst wird. Und die Sonderkonstruktion, bei der eine tragende Unterkonstruktion erst geschaffen werden muss.
nach Maß
Jede Anlage wird für das Objekt gezeichnet und gefertigt.
Aufmaß
Vor Ort, weil Zeichnung und Bestand selten übereinstimmen.
Statik
Befestigungspunkte werden geprüft, nicht geschätzt.
Bestand
Auch an Anlagen, die nicht von uns stammen.
Funktionsweise
So entsteht eine Sonderlösung
Aufmaß, Zeichnung, Fertigung, Montage
Am Anfang steht immer der Termin vor Ort: Wir messen auf, prüfen Untergrund und Befestigungspunkte und klären, was die Fläche im Alltag leisten soll. Daraus entsteht eine Zeichnung, aus der Zeichnung ein Angebot. Erst wenn beides steht, wird gefertigt — in der eigenen Werkstatt oder beim Hersteller als Sonderanfertigung.
Bildnachweis: © Hunter DouglasAufmaß vor Ort
Bestandspläne stimmen selten. Wir messen selbst und sehen dabei, was an Befestigung tatsächlich möglich ist.
Fertigung nach Zeichnung
Sonderform, Sondermaß, Sonderfarbe — in der Werkstatt oder als Sonderanfertigung beim Hersteller.
Montage vom Meisterbetrieb
Dieselben Leute, die aufgemessen haben, bauen auch ein. Keine Übergabe, keine Missverständnisse.
Arten & Bauformen
Arten von Sonderlösungen
Sonnensegel, Sonderform und Sonderkonstruktion
Die drei Fälle, die am häufigsten vorkommen. Vieles davon lässt sich kombinieren — und manches stellt sich beim Aufmaß doch als Standardprodukt heraus.
Bildnachweis: © BahamaSonnensegel
Tuchflächen zwischen Masten, Wand und Bestand, fest gespannt oder aufrollbar. Leicht, luftig und für Flächen geeignet, an denen keine durchgehende Konstruktion möglich ist.
Bildnachweis: © Hunter DouglasSonderformen
Dreiecke, Trapeze, Rundbögen und Schrägen — bis hin zum sternförmig zugeschnittenen Glasdach. Viele Serienprodukte lassen sich anpassen, wenn Aufmaß und Fertigung stimmen.
Bildnachweis: © BahamaSonderkonstruktion
Wo kein Befestigungspunkt vorhanden ist, entsteht erst die Unterkonstruktion: Stützen, Träger, Abspannungen und Fundamente — geplant, gefertigt und montiert.
Ihre Situation ist nicht dabei? Genau dafür ist diese Seite da.
Galerie
Sonderlösungen aus der Praxis
Beispiele an Fassade, Giebel und Balkon
Jede dieser Anlagen gibt es genau einmal — zugeschnitten auf dieses Gebäude und diese Öffnung.
So ähnlich könnte es auch bei Ihnen aussehen.
Gewerbe & Objekt
Sonderlösungen im Objektbau
Ausschreibung, Bestand und Denkmalschutz
Im Objektbau sind Sonderlösungen seltener eine Frage des Geschmacks als eine Folge des Bestands: Fassaden, die nachträglich beschattet werden müssen, Auflagen aus dem Denkmalschutz, Ausschreibungen mit Positionen, für die es kein Serienprodukt gibt. Wir liefern dafür Aufmaß, Zeichnung und ein Angebot, das sich prüfen lässt.
Bildnachweis: © BahamaZeichnung
Jede Position wird vor dem Angebot gezeichnet
Bestand
Auch an Anlagen, die nicht von uns stammen
Denkmalschutz
Auflagen der Behörde
Farbe, Kastenform und Sichtbarkeit sind oft vorgegeben. Wir stimmen die Ausführung ab, bevor gefertigt wird — nicht danach.
Bestand
Nachträgliche Beschattung
Fassaden ohne vorbereitete Befestigungspunkte brauchen eine eigene Unterkonstruktion. Die planen und fertigen wir mit.
Ausschreibung
Prüfbare Angebote
Positionen mit Sondermaßen werden einzeln aufgemessen und bepreist. Keine Pauschalen, die sich später als Nachtrag herausstellen.
Wartung
Fremdanlagen im Bestand
Übernommene Objekte betreuen wir weiter, auch wenn Hersteller und Baujahr unbekannt sind. Ersatzteile beschaffen wir oder fertigen sie nach.
Häufige Fragen
Häufige Fragen zu Sonderlösungen
Ihre Frage ist nicht dabei? Schreiben Sie uns kurz über das Kontaktformular, wir melden uns zurück.
Meistens daran, dass Sie beim Suchen nichts Passendes finden: ein Fenster, das nicht rechteckig ist, eine Fläche ohne Wand in der Nähe, ein Maß außerhalb der Tabellen, eine Auflage vom Amt. Schildern Sie die Situation einfach — in etwa jedem zweiten Fall stellt sich beim Termin heraus, dass es doch ein Serienprodukt gibt. Das sagen wir Ihnen dann auch.
In der Regel ja, weil Aufmaß, Zeichnung und Einzelfertigung Zeit kosten. Wie viel teurer, hängt stark am Fall: Ein Plissee im Dreieckszuschnitt liegt nur wenig über dem Standard, eine tragende Unterkonstruktion ist eine andere Größenordnung. Sie bekommen das vor der Entscheidung schriftlich, nicht als Überraschung auf der Rechnung.
Länger als ein Katalogprodukt. Rechnen Sie nach Auftragserteilung mit sechs bis zehn Wochen, bei Sonderanfertigungen des Herstellers auch mehr. Der Termin für das Aufmaß liegt meist innerhalb von zwei Wochen, die Zeichnung kommt wenige Tage danach. Belastbare Termine nennen wir, sobald die Fertigung bestätigt hat.
Ja. Wartung, Reparatur und Umbau übernehmen wir auch dort, wo wir nicht montiert haben. Bei älteren Anlagen ohne Typenschild wird die Ersatzteilbeschaffung zur eigentlichen Arbeit — manchmal endet sie damit, dass wir ein Teil nachfertigen. Auch das sagen wir vorher, nicht hinterher.
Das kommt auf Größe, Standort und Bundesland an. Kleinere Anlagen am Gebäude sind meist verfahrensfrei, freistehende Konstruktionen ab einer gewissen Größe nicht mehr, und im Denkmalschutz oder in Sanierungsgebieten gelten eigene Regeln. Wir sagen Ihnen, worauf zu achten ist — die Klärung mit der Behörde bleibt beim Bauherrn.
Das Sonnensegel ist leichter, günstiger und greift weniger ins Gebäude ein — dafür muss es bei Wind und im Winter abgenommen oder eingerollt werden. Eine feste Konstruktion mit Pergola-Markise oder Lamellendach steht ganzjährig, hält mehr Wind aus und ist bedienbar, ohne dass jemand auf die Leiter steigt. Wer die Fläche täglich nutzt, ist mit der festen Lösung meist zufriedener.
Ja. Der Termin vor Ort ist kostenfrei und unverbindlich, auch wenn am Ende kein Auftrag steht. Wenn eine Lösung aus unserer Sicht nicht sinnvoll ist, sagen wir das — ein Sonnensegel an einer sturmexponierten Ecke oder ein Raffstore an einer Fassade ohne Befestigungspunkt macht auf Dauer niemanden glücklich.
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